So funktioniert ein PrestaShop-Produktkonfigurator (Admin- und Kundenablauf)
Der Verkauf komplexer, individualisierbarer Produkte in PrestaShop muss nicht kompliziert sein. Mit dem PrestaShop-Produktkonfigurator können Händler Produkte mit mehreren Komponenten erstellen, die Kunden Schritt für Schritt personalisieren können. Das steigert den Umsatz, verbessert die Benutzerfreundlichkeit und reduziert Kauffehler. Wenn Sie einen PrestaShop-Shop betreiben, ist es unerlässlich zu verstehen, wie ein Produktkonfigurator funktioniert. Er vereinfacht die Produktverwaltung und verbessert das Einkaufserlebnis. Dieser Leitfaden erklärt den gesamten Workflow, von der Einrichtung im Administrationsbereich bis zur Kundenkonfiguration.
Was ist der PrestaShop Product Builder?
Ein PrestaShop-Produktkonfigurator ist ein Tool, mit dem Händler Produkte aus mehreren Komponenten erstellen können, die Kunden vollständig individualisieren können. Im Gegensatz zu Standardprodukten bieten Produktkonfiguratoren eine dynamische, schrittweise Konfiguration – ideal für PCs, Möbelsets, Kochboxen und DIY-Projekte.
Wichtigste Unterschiede:
- Produktkonfigurator: Schrittweise Konfiguration in Komponenten mit Preisdifferenzierung.
- Produktkonfigurator: Typischerweise eher attributbasierte, grundlegende Konfigurationsoptionen.
- Produktpakete: Feste Kombinationen mit begrenzten Anpassungsmöglichkeiten.
Händler benötigen einen Produktkonfigurator, wenn ihre Produkte mehrere Optionen enthalten oder individuell anpassbar sind. Beispiele aus der Praxis sind:
- Bauen Sie Ihren eigenen PC: Bausatzsystem und Komponenten.
- Möbelsets: Material, Farbe und optionale Elemente.
- Mahlzeiten- oder DIY-Sets: Wählen Sie Zutaten oder Teile für ein vordefiniertes Set.
Ein kurzer Überblick über den Workflow des PrestaShop Produkt-Builders
Bevor wir ins Detail gehen, hier ein kurzer Überblick darüber, wie Ihr PrestaShop-Workflow für zusammengesetzte Produkte funktioniert:
- Der Administrator erstellt Komponenten: Basisprodukte, Add-ons und optionale Elemente.
- Der Administrator definiert Schritte und Regeln: Alle erforderlichen oder optionalen Auswahlen können logisch geordnet werden.
- Kunde individualisiert Produkt: Kunden wählen Teile anhand geführter Schritte aus.
- Der Preis wird sofort aktualisiert: Die Gesamtkosten ändern sich je nach Auswahl.
- Endgültig konfiguriertes Produkt: Dem Warenkorb zur Kasse hinzugefügt.
Diese Übersicht stellt sicher, dass Händler und Kunden gleichermaßen den Ablauf von der Einrichtung der PrestaShop-Produktgruppe bis zum Kauf nachvollziehen können.
Admin-seitiger Workflow: So richten Händler einen Produkt-Builder ein

Basisprodukt erstellen
Das Basisprodukt dient als Baustein eines zusammengesetzten Produkts. Es sollte Folgendes aufweisen:
- Einfache Benennung und Kategorisierung für bessere Auffindbarkeit und Organisation.
- Sichtbarkeitsregeln für diejenigen, die es sehen oder kaufen können.
- Etwas mit einem Basispreis, bevor Komponenten hinzugefügt werden.
Mit dem FME Composite Product Builder Module ist die Erstellung eines Basisprodukts einfach und intuitiv. Es bietet vordefinierte Vorlagen, Basispreise und eine einfache Kategorisierung, sodass Sie ohne Programmierung schnell loslegen können.
Komponenten und Optionen hinzufügen
Komponenten sind die Kernelemente eines konfigurierbaren Produkts. Sie definieren die Teile, Upgrades oder Add-ons, die Kunden beim Zusammenstellen ihres Endprodukts auswählen können.
Wichtige Überlegungen umfassen:
Obligatorisch vs. Optional: Legen Sie fest, welche Komponenten Kunden auswählen müssen und welche optional sind.
Einfachauswahl vs. Mehrfachauswahl: Legen Sie fest, ob Kunden innerhalb eines Schritts nur eine Option oder mehrere Komponenten auswählen können.
Komponententypen: Dazu gehören Zubehör, Upgrades, Erweiterungen oder ergänzende Artikel.
Beispiele: Zubehör, Erweiterungen, Upgrade-Optionen.
Schritte des Produkt-Builders definieren
Die schrittweise Navigation hilft, den Konfigurationsprozess zu strukturieren und die Produktanpassung für Kunden zu vereinfachen.
Zu den wichtigsten Praktiken gehören:
Optionen logisch organisieren: Ordnen Sie zusammengehörige Auswahlen in einer übersichtlichen Reihenfolge an (z. B. zuerst Hardware, dann Peripheriegeräte).
Entscheidungsfindung vereinfachen: Strukturierte Schritte reduzieren Verwirrung und erleichtern das Nachvollziehen des Prozesses.
Verbessern Sie die Benutzererfahrung: Ein übersichtlicher, geführter Workflow sorgt für eine reibungslosere Benutzererfahrung und kann zu höheren Konversionsraten führen.
Preis-, Lager- und Regelkonfiguration
Dynamische Preisgestaltung und Bestandsverwaltung sind entscheidend:
- Dynamische Preisgestaltung:Die Gesamtsummen werden automatisch aktualisiert, sobald Kunden Komponenten auswählen.
- Lagerabhängigkeitsmanagement: Sicherstellen,dass Teile auf Lager sind.
- Bedingte Regeln: Welche Komponenten können kombiniert werden und welche nicht?
- Kundenorientierter Workflow: So nutzen Käufer einen PrestaShop-Produktkonfigurator.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur PrestaShop-Produktkonfiguration (Kundensicht)

Komponenten auswählen
Kunden beginnen mit der Auswahl des Basisprodukts und aller Zusatzoptionen oder optionalen Teile.
Visuelle Klarheit
Die Verwendung von Bildern, Symbolen und klaren Beschreibungen hilft Kunden, jede Option schnell zu verstehen.
Echtzeit-Preisaktualisierungen & -validierung
- Die Preise werden dynamisch aktualisiert, sobald eine Auswahl getroffen wird.
- Kompatibilitätsprüfungen stellen sicher, dass nur gültige Komponentenkombinationen zulässig sind.
- Etwaige Fehler oder fehlende Auswahlen werden vor dem Bezahlvorgang hervorgehoben, um Fehler und Verwirrung zu vermeiden.
Das konfigurierte Produkt wird dem Warenkorb hinzugefügt
Die abschließende Zusammenfassung zeigt alle Komponenten und den Preis an
- Stellen Sie sicher, dass die Produktkonfiguration im Warenkorb korrekt angezeigt wird.
- Gibt Kunden die Gewissheit, dass die Bestellung ihren Auswahlen entspricht.
Wie ein Produktentwickler die Benutzererfahrung und den Umsatz verbessert
- Reduziert Entscheidungsmüdigkeit: Die schrittweise Anleitung der Kunden vereinfacht die Auswahl der Optionen und macht sie weniger überfordernd.
- Bleibt bei den Kunden: Interaktive Auswahlmöglichkeiten gestalten das Einkaufserlebnis ansprechender und animieren Besucher dazu, mehr Zeit auf Ihrer Website zu verbringen. Weniger Bestellfehler: Kompatibilitätsprüfungen verhindern, dass Kunden inkompatible Komponenten auswählen, wodurch Fehler reduziert werden.
- Erhöht den Warenkorbwert: Optionale Upgrades und Add-ons animieren Kunden zu höheren Käufen und steigern so den durchschnittlichen Bestellwert (AOV).
Fallstricke, die Sie bei der Verwendung eines Produkt-Builders vermeiden sollten
- Zeitaufwändig:Zu viele Schritte verärgern Kunden.
- Keine Standardauswahl: Zu viele Entscheidungen wurden erzwungen.
- Schlechte Nutzererfahrung auf Mobilgeräten:Mobile Nutzer könnten den Prozess abbrechen.
- Verwirrung in der Preislogik: Preisaspekte erscheinen versteckt/unklar.
Wann man einen PrestaShop-Produkt-Builder verwenden sollte
Ein Presta-Shop-Betreiber sollte die Verwendung eines Produkt-Builders in Betracht ziehen, wenn:
- Produkte bieten mehrere Optionen: Kunden müssen aus verschiedenen Komponenten oder Add-ons auswählen.
- Geführte Anpassung ist erforderlich: Sie hilft Kunden, das Endprodukt Schritt für Schritt zu erstellen.
- Verkauf von Kits oder komplexen Produkten: Ideal für B2C-Bundles oder B2B-Produkte mit mehreren Konfigurationen.
- Ziel ist die Umsatzsteigerung: Optionale Upgrades und Add-ons fördern Zusatzverkäufe und minimieren gleichzeitig Fehler.
Abschließende Gedanken
Durch die Implementierung eines übersichtlichen PrestaShop-Produkt-Builder-Workflows und die Verwendung einer Lösung wie dem FME Composite Product Builder Module können Händler konfigurierbare Produkte erstellen, die den Umsatz maximieren, die Benutzerfreundlichkeit verbessern und Fehler reduzieren. Das Modul gewährleistet zudem SEO-freundliche URLs, Echtzeitpreise, mobile Optimierung und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und ist somit ideal für B2B- und B2C-Shops.





